Bei dem von uns standardmäßig eingesetzten Verfahren der Unterdrucktrocknung wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht abgesaugt und durch Trocknungsaggregate entfeuchtet.

Der durch die Feuchtluftabsaugung entstandene Unterdruck gleicht sich durch nachziehende, trockene Raumluft wieder aus. So entsteht ein Kontinuierlicher Trocknungsprozess, der nach Erreichung der materialspezifischen Ausgleichsfeuchte beendet ist. 

Ausschließlich das Unterdruckverfahren garantiert ein optimales Schadstoffmanagement, weil nur bei dieser Technik die durchfeuchte, mit evtl. Schadstoffen belastete Luft zentral über eine mehrstufige Filtration kette gereinigt und erst dann wieder der Raumluft zugeführt wird.

Umgang mit eingebauten Mineralwolle-Dämmstoffen gem.§ 20 GefStoff: 

Bei Mineraldämmung oder ähnlichen Isolierungen können während der Vakuumtrocknung Mikrofasern oder Schimmelpartikel in die Atemluft gelangen. Um dies auszuschließen werden Mikrofilter an den Wasserabscheider oder Vakuumverdichter angeschlossen.

Um eine optimale Austrocknung der Dämmschicht zu erreichen werden, zur Symetrie der Räumlichkeiten, Kernbohrungen ( 50 mm Durchmesser ) angebracht.

Bei Verbundestrichen/Estrich auf Trennlage oder Wand-/Deckentrocknung wird mittels Kondensationsentfeuchter die Raumluftfeuchte auf ca. 40-45% rel. Feuchte herabgesenkt.

Dadurch kann das Bauwerk gleichmäßig trocknen, ohne dass dies Auswirkung auf die Bausubstanz hat.

 

  • über Kernlochbohrungen
  • im Eck-Schiebe-Verfahrenim
  • Vakuum-Verfahrenim
  • Schlitzdüsen-Verfahren (Randfugenverfahren)
  • Fugenkreuz-Verfahren ( Schlaucheinsatz  8 mm )
  • durch/ unter der  Geschossdecken
  • mit Mikrofilter der Schutzklasse F7 gemäß DIN EN 779
  • Feinst- Filter  entsprechend  der Klasse H13 gemäß DIN EN 1822-1.
  • im Schiebe-Zug-Verfahren
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